
adventure X 2005
Im Jänner 2005 startete die Tiroler Zukunftsstiftung, gemeinsam mit dem CAST - Gründungszentrum, die fünfte Auflage des Wettbewerbs. Aufgrund der großen nachfrage aus den Tiroler Bezirken, entschloss man sich die Betreuungsabende auch außerhalb Innsbrucks anzubieten. So wurden neben Innsbruck auch Coachingabende im Landeck für das Tiroler Oberland und das Außerfern, in Kufstein für das Tiroler Unterland und in Lienz mit den Partnern Lantech, Innotech und der Wirtschaftskammer Lienz durchgeführt.
Auch in diesem Jahr wurde der Wettbewerb von der Raiffeisen Bankengruppe Tirol, der Wirtschaftskammer Tirol und der KPMG Innsbruck unterstützt.
Durch die Ausweitung des Betreuungsangebots wurden die Teilnehmerzahlen erheblich gesteigert. So wurden 2005 245 Personen in 113 Teams betreut.
Sieger 2005
Erstmals wurden zwei erste Plätze vergeben:
Platz 1: Team snowmeter
Die Geschäftsidee SNOWMETER bedeutet die Entwicklung eines Schneetiefenmessgerätes, welches in der Lage ist die Mächtigkeit der Schneedecke zu bestimmen. Das Messsystem funktioniert ähnlich dem Echolot, da aber die Schneedecke mit ihrem komplexem Aufbau andere (Reflexions-) Eigenschaften aufweist als eine homogene Wassersäule, müssen spezielle Sendeimpulse und Filterverfahren eingesetzt werden um eine Distanzmessung ausführen zu können.
Die denkbaren Anwendungsgebiete erstrecken sich von:
- Schneehöhenmessungen auf Schipisten über die
- Suche von Lawinenverschütteten bis zur
- Beurteilung von Lawinenhängen
Insgesamt stellt die Geschäftsidee SNOWMETER in erster Linie eine innovative Bereicherung der Möglichkeiten von Schigebietsbetreibern dar, welche zu erheblichen Kosteneinsparungen im Bereich der künstlichen Beschneiung und Pistenpräparierung führen wird.
Platz 1: Team Fahrradantrieb
Geschäftsidee ist die Produktion und Vermarktung eines neuartigen, in Österreich und Deutschland bereits geschützten Elektroantriebes für Sportfahrräder. Eine Unternehmensgründung ist in Vorbereitung.Von Werbung, Medien und Politik animiert, ist ein stark steigendes Gesundheitsbewusstsein der Konsumenten zu beobachten. Das Fahrrad hat dabei einen wichtigen Stellenwert. GRUBER Antrieb nutzt den aufstrebenden Trend Wellness - Fitness - bewusster Leben. Mit wenigen Handgriffen machen wir aus einem herkömmlichen Fahrrad durch Einbau unseres Produktes ein Wellness-Bike und ermöglichen es dem Kunden, per Knopfdruck zwischen normalem Biken und Genuss-Biken umzuschalten.
Sportlich biken ist anstrengend. Besonders die Wochenendsportler - das sind eigentlich fast alle - wollen in der oft knappen Freizeit eine maximale Leistung bringen. Für ein Training unter der Woche bleibt meistens keine Zeit und die nur gelegentliche hohe Belastung kann ungünstig sein. Viele trainieren daher falsch. Genau da setzt die Vermarktungsstrategie unseres Produktes an. Der unsichtbar eingebaute Elektromotor ist gerade so stark dimensioniert, dass das beim Bergauffahren unvermeidliche Quälen mit einem Fingerdruck auf den Schalter verschwindet. Alleine der psychologische Effekt, den Motor jederzeit bei Bedarf einschalten zu können, erhöht den Spaß am Biken und fördert einen gesunden Wochenendsport. Unsere Zielkunden sind vorwiegend die qualitätsbewussten Mountainbiker und Trekkingbiker zwischen 35 und 60. Angesprochen wird einerseits der Kunde, der sein "altes" Bike umrüsten lässt und andererseits der Käufer eines neuen Bikes, der das Rad gleich beim Kauf mit dem Antrieb ausrüsten lässt.
Design und geringes Gewicht sind entscheidende Kaufparameter im Bikesport. Unser Antrieb ist unsichtbar und wiegt komplett nur 1,3 kg. Für den Kunden sind die Fahreigenschaften und Veränderungen seines ursprünglichen Bikes nahezu nicht erkennbar. Unternehmenszweck ist die Endmontage und Vermarktung der Antriebskomponenten, welche aus Zukaufteilen oder lohngefertigten Teilen erzeugt werden. Weitere Optionen sind bereits in Entwicklung.
Platz 3: Team Rhythmus
Angesichts der Häufigkeit der Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern und dem Fehlen eines geeigneten Herzkatheters zur Behandlung, gibt es ein riesiges Marktpotential für einen speziell hierzu entwickelten Herzkatheter.
Die Einführung minimal invasiver Behandlungstechniken mittels Herzkatheter in den letzten 20 Jahren hat die Behandlung vieler Herzkrankheiten wesentlich vereinfacht oder überhaupt ermöglicht. Seit ca. 15 Jahren ist auch die Behandlung von Herzrhythmusstörungen mit der Katheterablation möglich. Gute, langfristige Erfolge können wir aber bislang nur bei einer beschränkten Anzahl von Rhythmusstörungen erzielen. Insbesondere können bei Vorhofflimmern nur etwa zwei Drittel der Patienten dauerhaft erfolgreich behandelt werden. Vorhofflimmern ist aber die weitaus häufigste Rhythmusstörung und betrifft vor allem ältere Menschen, sodaß angesichts der demographischen Entwicklung in den industrialisierten Staaten eine weitere Zunahme zu erwarten ist. Leider stellt auch die medikamentöse Therapie des Vorhofflimmerns mangels Wirksamkeit oder wegen Nebenwirkungen für viele Patienten keine gute Alternative dar. Ursache für die enttäuschenden Erfolge in der Behandlung von Vorhofflimmern mittels Katheterablation sind für diesen Zweck unzureichende Katheter.
Ziel der Gründung unseres Unternehmens AFreeze ist die Entwicklung, Herstellung und Vertrieb eines speziell für die Katheterablation von Vorhofflimmern geeigneten Herzkatheters. Ausgangspunkt ist eine Erfindung von Dr. Florian Hintringer, die in Deutschland, Europa und USA zum Patent angemeldet ist.



